§ 14c UStG verstößt gegen EU-Recht

Informationen:

Seminarnummer:
2024-579
Referent(en):
Dr. Thomas Streit
Kategorien:
Webinar
Mit Aufzeichnung:
Ja
Termine:
22.05.2024 11:00 Uhr – 12:30 Uhr
Anmeldeschluss:
21.05.2024 12:00 Uhr
Preis:
79,00 €
Hinweise:
Für die Durchführung unserer Webinare nutzen wir ZOOM. Den Registrierungslink dafür lassen wir Ihnen rechtzeitig via E-Mail zukommen. Außerdem finden Sie diesen, neben den Unterlagen zum Webinar, im Kundenkonto. Hier wird Ihnen im Nachgang auch bei erfolgter Aufzeichnung diese zur Verfügung gestellt.

Beschreibung

Nicht selten wird Umsatzsteuer in Rechnungen unzutreffend ausgewiesen (19 % anstatt 7 % oder anstatt Abrechnung als umsatzsteuerfrei).
§ 14c UStG ordnet für diese Fälle eine Steuerschuld an. Das UStG lässt unter engen Voraussetzungen eine Korrektur dieser Steuerschuld zu.
Aktuelle Entwicklungen in der Rechtsprechung zeigen jedoch, dass die Korrekturmöglichkeiten des UStG zu eng gefasst sind:

 

Themenübersicht

I. Voraussetzungen eines unrichtigen oder unberechtigten Steuerausweises, § 14c Abs. 1 und Abs. 2 UStG

II. Korrekturmöglichkeiten nach § 14c Abs. 1 und Abs. 2 UStG

III. Steuererstattung auch ohne Rechnungskorrektur, wenn:
1. Keine Steuergefährdung,
a) EuGH P-GmbH, Urt. V. 08.12.2022 – C-378/21
b) FG Köln, Urt. v. 25.07.2023 – 8 K 2452/21
2. Gutgläubigkeit bei Rechnungsausstellung:
FG Köln, Urt. v. 25.07.2023 – 8 K 2452/21

IV. Einfluss der EuGH-Rechtsprechung auf das nationale Recht

V. Handlungsmöglichkeiten

VI. Aktuelle Sicht des BMF (Schreiben v. 27.02.2023)


Hinweise zu Teilnahmebescheinigungen im Rahmen von Live-Webinaren:

Im Rahmen einer Teilnahme an unseren Live-Webinaren werden grundsätzlich keine Teilnahmebescheinigungen
  • gem. § 15 der Fachanwaltsordnung
  • gem. § 9 der Fachberaterordnung der Bundessteuerberaterkammer
  • gem. § 5 der Richtlinien des Deutschen Steuerberaterverbandes zur Anerkennung von Fachberater:innen
erstellt. Auf Ausnahmen wird ausdrücklich hingewiesen.

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