Umsatzbesteuerung von Reiseleistungen

Informationen:

Seminarnummer:
2022-556-1
Referent(en):
Dr. Hans-Martin Grambeck
Ort/Anschrift:
Webinar
Kategorien:
Webinar
Termine:
20.06.2022 10:00 Uhr – 12:00 Uhr
Anmeldeschluss:
19.06.2022 12:00 Uhr
Preis:
69,00 €

Beschreibung


Seit dem 1. Januar 2022 gelten für die Umsatzbesteuerung von Reiseleistungen neue Regelungen. Nachdem § 25 UStG im Hinblick auf die Einführung der Margensteuer für B2B-Umsätze und den Wechsel von der Globalmarge zur Einzelmarge bereits im Dezember 2019 geändert worden war, hat das Bundesfinanzministerium im Juni 2021 die Änderungen des Abschnitts 25 UStAE mit einer entsprechenden Übergangsregelung veröffentlicht.

Unmittelbar betroffen sind alle Unternehmen, die Reiseleistungen (insbesondere Unterbringung und Transport, aber auch Catering und Entertainmentleistungen) im eigenen Namen einkaufen, um sie entgeltlich weiterzureichen. Neben klassischen Reiseveranstaltern sind dies Agenturen, die touristische und geschäftliche Reisen (MICE) organisieren, darüber hinaus aber auch Konzernunternehmen mit zentraler Beschaffungsfunktion für Geschäftsreisen. Mittelbar betroffen sind sowohl die Leistungsträger (z.B. Hotels, Busunternehmen) als auch die B2B-Kunden, weil sie auf geändertes Nachfrage- und Angebotsverhalten treffen.

Themenübersicht:


Im Webinar werden die Neuregelungen unter Berücksichtigung der Verwaltungsauffassung dargestellt. Insbesondere geht es um folgende Fragen:

      I.        Welche Leistungen fallen unter § 25 UStG? Gelten Ausnahmen für das MICE-Geschäft?

    II.        Was sind die Konsequenzen der Margensteuer für die Preisgestaltung?

   III.        (Wie) Lässt sich die Anwendung der Margensteuer vermeiden?

  IV.        Was gilt für Bündel aus Reiseleistungen, Eigenleistungen und Nichtreiseleistungen?

    V.        Wie wird die Margensteuer unter Berücksichtigung von Anzahlungen, Stornos, Kick-Backs und No-Shows berechnet?

  VI.        Wie sieht eine richtige Rechnung über Reiseleistungen aus?

 VII.        Gelten für Reisen im EU-Ausland und im Drittland andere Regelungen?

VIII.        Welche Aufzeichnungspflichten sind zu beachten?

  IX.        Welche Regelungen gelten für virtuelle Events?

Der Referent ist als Umsatzsteuerspezialist in eigener Kanzlei tätig. Er betreut zahlreiche Mandanten im Bereich der Reise- und Veranstaltungswirtschaft, kommentiert beim Beck-Verlag u.a. § 25 UStG und unterstützt u.a. zwei Branchenverbände in umsatzsteuerlichen Belangen.  

Wichtige Hinweise

1. Wenige Tage vor Termin erhalten Sie eine E-Mail mit dem Link, mit welchem Sie sich für das Webinar registrieren müssen. Anschließend bekommen Sie eine E-Mail von ZOOM mit einem Einwahl-Link!
2. Eine Einwahl zu dem Webinar kann via Computer (Video und Audio), via Smartphone (Video und Audio) sowie nur via Telefon (Audio) erfolgen. Alle relevanten Infos erhalten Sie mit der unter 1. genannten E-Mail von ZOOM.
3. Die Unterlagen zum Webinar erhalten Sie im Kundenkonto Akademie als Download zur Verfügung gestellt.
4. Im Nachgang bekommen Sie eine Aufzeichnung des Live-Webinars an die bei der Buchung hinterlegte E-Mail.

Bitte beachten Sie:

Für die Teilnahme am Webinar benötigen Sie ein Tablet oder einen PC mit Mikrofon, Lautsprechern (ggfs. Headset) und Kamera sowie einen Internetzugang. Technischer Anbieter der Videokonferenzlösung ist die ZOOM Video Communications, Inc.. Wir empfehlen, dass Sie vorab unter https://zoom.us/test einen Funktionstest durchführen. Bitte beachten Sie, dass es bei Nutzung einer WTS Verbindung zu Problemen mit Video und Ton kommen kann. Deshalb empfehlen wir die Verbindung ggfs. über Ihre lokale Oberfläche herzustellen. Einzelheiten stimmen Sie bei Bedarf bitte mit Ihrem IT-Dienstleister ab.

Hinweise zu Teilnahmebescheinigungen im Rahmen von Live-Webinaren:

Im Rahmen einer Teilnahme an unseren Live-Webinaren werden grundsätzlich keine Teilnahmebescheinigungen
  • gem. § 15 der Fachanwaltsordnung
  • gem. § 9 der Fachberaterordnung der Bundessteuerberaterkammer
  • gem. § 5 der Richtlinien des Deutschen Steuerberaterverbandes zur Anerkennung von Fachberatern:innen
erstellt. Auf Ausnahmen wird ausdrücklich hingewiesen.

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